Zwei Menschen mit derselben Diagnose brauchen selten dieselbe Pflege. Der eine möchte morgens noch selbst zum Fenster gehen, die andere fürchtet sich vor dem Alleinsein in der Nacht. Ganzheitliche Pflege beginnt genau dort, wo die Krankenakte aufhört: bei der Lebensgeschichte, den Gewohnheiten und den kleinen Würden eines Menschen. Dieser Ratgeber erklärt, was hinter dem Begriff steckt, wie das AEDL-Modell nach Monika Krohwinkel funktioniert und wie häusliche Versorgung in Frankfurt konkret gelingt.
Das Wichtigste in Kürze
- Ganzheitliche Pflege betrachtet Körper, Seele, soziales Umfeld und Biografie eines Menschen gemeinsam, nicht nur die einzelne Diagnose.
- Ende 2023 galten in Deutschland rund 5,7 Millionen Menschen als pflegebedürftig, die große Mehrheit wird zu Hause versorgt.
- Das AEDL-Strukturmodell nach Monika Krohwinkel gliedert Pflege in 13 Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens und macht Ganzheitlichkeit planbar.
- Bezugspflege mit einer festen verantwortlichen Pflegekraft schafft Vertrauen, Kontinuität und genaue Kenntnis der Lebenssituation.
- Case Management und die Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und Pflegestützpunkten koordinieren einen passenden Versorgungs-Mix.
- Seit Juli 2025 ist die Anbindung ambulanter Pflegedienste an die Telematikinfrastruktur verpflichtend, digitale Anwendungen stärken die Vernetzung.
- Bei der Auswahl zählen Erfahrung, ein dokumentiertes Pflegekonzept, feste Bezugspflegekräfte und eine Erreichbarkeit rund um die Uhr.
Lesezeit: 16 Minuten
Inhaltsverzeichnis
- Was ganzheitliche Pflege bedeutet
- Die Dimensionen ganzheitlicher Pflege im Überblick
- Das AEDL-Modell nach Monika Krohwinkel als Grundlage
- Bezugspflege: Eine feste Pflegekraft als Schlüssel zur Ganzheitlichkeit
- Ganzheitliche Pflege im ambulanten Alltag: So sieht Umsetzung aus
- Vernetzung und Koordination: Wenn viele Akteure zusammenwirken
- Digitalisierung und aktuelle Entwicklungen in der ganzheitlichen Pflege
- Den richtigen Pflegedienst für ganzheitliche Betreuung finden
Was ganzheitliche Pflege bedeutet
Der Begriff wird oft benutzt, selten aber sauber erklärt. Hier die Definition und die klare Abgrenzung zur rein funktionalen Pflege.
Ganzheitliche Pflege versorgt nicht ein Krankheitsbild, sondern einen Menschen. Sie berücksichtigt gleichzeitig den Körper, die Seele, das soziale Umfeld und die Lebensgeschichte einer Person. Das Ziel ist nicht nur, dass Wunden versorgt und Medikamente gegeben werden, sondern dass ein Mensch seinen Alltag so würdevoll und selbstbestimmt wie möglich weiterführen kann.
Der Gegenentwurf ist die verrichtungsorientierte Pflege: Sie arbeitet eine Liste ab, waschen, anziehen, Tabletten, weiter zum nächsten Termin. Solche Leistungen sind wichtig und richtig, greifen aber zu kurz, wenn sie den Menschen dahinter übersehen. Ein ganzheitlicher Ansatz fragt zusätzlich: Was war dieser Person früher wichtig? Was macht ihr Angst? Wer gehört zu ihrem Leben?
Im Zentrum stehen Würde, Selbstbestimmung und die individuellen Bedürfnisse. Statt für den Menschen zu entscheiden, arbeitet gute Pflege mit ihm. Wer morgens lieber später aufsteht, wer eine bestimmte Reihenfolge beim Ankleiden gewohnt ist, wer beim Essen Gesellschaft braucht, all das ist keine Nebensache, sondern Kern der Versorgung.
Ein Millionenthema mitten in der Gesellschaft Ende 2023 waren in Deutschland rund 5,7 Millionen Menschen als pflegebedürftig anerkannt. Der weitaus größte Teil wird zu Hause versorgt, oft mit Unterstützung durch Angehörige und einen ambulanten Pflegedienst. Für Betroffene heißt das: Der Anspruch auf eine Pflege, die den ganzen Menschen sieht, betrifft nicht wenige Einzelfälle, sondern Millionen Familien. Quelle: pflegemarkt.com
Der Unterschied zwischen ganzheitlicher und klassischer Grundpflege liegt also nicht in einzelnen Handgriffen, sondern in der Haltung. Grundpflege ist ein Baustein der ganzheitlichen Pflege, nicht ihr Ersatz. Ein humanistisches Menschenbild sieht in jedem Pflegebedürftigen zuerst eine Person mit eigener Geschichte und Unantastbarkeit, nicht einen Pflegegrad.
Die Dimensionen ganzheitlicher Pflege im Überblick
Ganzheitlichkeit klingt abstrakt. Vier Dimensionen machen greifbar, was konkret dazugehört und wie sie ineinandergreifen.
Diese vier Bereiche lassen sich zwar getrennt beschreiben, in der Praxis greifen sie aber ständig ineinander. Wer sich sozial isoliert fühlt, verliert oft auch körperlich an Kraft. Wer sich sicher und gesehen fühlt, verkraftet körperliche Einschränkungen deutlich besser.
Die vier Dimensionen ganzheitlicher Pflege
| Dimension | Was dazugehört | Praxisbeispiel |
|---|---|---|
| Körperlich | Grundpflege, medizinische Behandlungspflege, Mobilität, Ernährung | Eine Wundversorgung wird so gelegt, dass die Person danach noch selbst zum Mittagstisch gehen kann |
| Psychisch-emotional | Zuwendung, Sicherheit, Umgang mit Ängsten und Trauer | Bei nächtlicher Unruhe hilft ein vertrautes Ritual statt sofortiger Medikamentengabe |
| Sozial | Angehörige, Kontakte, Teilhabe am gewohnten Leben | Pflegezeiten werden so gelegt, dass der wöchentliche Besuch der Tochter möglich bleibt |
| Biografisch-spirituell | Lebensgeschichte, Werte, Glaube, Sinnfragen | Die frühere Gärtnerin bekommt Kräutertöpfe ans Fenster und pflegt sie weiter mit |
Die körperliche Dimension ist meist der Anlass für Pflege, aber selten der einzige Bedarf. Zur psychisch-emotionalen Dimension gehört alles, was mit Sicherheit und seelischem Wohlbefinden zu tun hat, gerade bei Menschen mit Demenz oder nach einem Krankenhausaufenthalt ein entscheidender Faktor.
Die soziale Dimension hält den Menschen im Leben: Kontakte, Rollen, Teilhabe. Die biografische und spirituelle Dimension schließlich fragt nach dem, was einem Menschen Sinn und Halt gibt. Genau hier entscheidet sich, ob Pflege als Fremdbestimmung oder als Unterstützung erlebt wird.
Das AEDL-Modell nach Monika Krohwinkel als Grundlage
Ganzheitlichkeit braucht Struktur, sonst bleibt sie eine gut gemeinte Absicht. Das Modell von Monika Krohwinkel liefert diesen Rahmen.
Das AEDL-Strukturmodell steht für die Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens. Die Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel hat damit einen Rahmen geschaffen, der körperliche, psychische und soziale Aspekte systematisch verbindet, statt sie einzeln abzuarbeiten. Wir arbeiten bei Ilda Pflegedienst konsequent nach diesem Modell, weil es Ganzheitlichkeit von einer Haltung in eine planbare Methode überführt.

Das Modell gliedert die Pflege in 13 Bereiche, die alle Aspekte des menschlichen Lebens abdecken. Dazu zählen unter anderem: kommunizieren, sich bewegen, vitale Funktionen aufrechterhalten, sich pflegen, essen und trinken, ausscheiden, sich kleiden, ruhen und schlafen, sich beschäftigen, sich als Mann oder Frau fühlen, für eine sichere Umgebung sorgen, soziale Bereiche des Lebens sichern sowie mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen.
- Systematisch statt zufällig: Jeder der 13 Bereiche wird bei der Aufnahme betrachtet, sodass kein wichtiger Lebensbereich übersehen wird.
- Ressourcen im Blick: Das Modell fragt nicht nur nach Defiziten, sondern ausdrücklich nach dem, was ein Mensch noch selbst kann und tun möchte.
- Individuell: Aus der Einschätzung entsteht kein Standardplan, sondern eine auf die Person zugeschnittene Pflegeplanung.
- Fördernd: Die fördernde Prozesspflege will Fähigkeiten erhalten und wiedergewinnen, nicht nur Versäumtes ersetzen.
So wird deutlich, warum sich dieses Modell für ganzheitliche Pflege eignet: Es verbindet die einzelne Maßnahme immer mit dem Gesamtbild des Menschen. Aus einer Bedarfseinschätzung wird eine konkrete, überprüfbare Pflegemaßnahme, die sich verändert, wenn sich die Situation verändert.
Bezugspflege: Eine feste Pflegekraft als Schlüssel zur Ganzheitlichkeit
Ein noch so gutes Konzept nützt wenig, wenn jeden Tag ein anderes Gesicht vor der Tür steht. Bezugspflege löst dieses Problem.
Bezugspflege bedeutet: Jeder Klient hat eine feste, verantwortliche Pflegekraft, die die Versorgung koordiniert und den Menschen wirklich kennt. Nicht ein anonymer Dienst, sondern eine vertraute Person, die weiß, wie der Tag normalerweise abläuft, welche Vorlieben es gibt und woran sich eine beginnende Verschlechterung erkennen lässt.
Der Nutzen ist unmittelbar spürbar. Vertrauen entsteht durch bekannte Gesichter. Kontinuität verhindert, dass wichtige Informationen bei jedem Schichtwechsel neu erklärt werden müssen. Und die genaue Kenntnis der Lebenssituation ist genau das, was ganzheitliche Pflege überhaupt erst ermöglicht, denn Biografie und Gewohnheiten lassen sich nicht in fünf Minuten erfassen.
Für Angehörige ist die Bezugspflegekraft ein verlässlicher Ansprechpartner. Statt bei jedem Anruf von vorne zu beginnen, gibt es eine Person, die den Fall kennt und Auskunft geben kann. Genau dieses Bezugspflege-System setzen wir ein, weil es die Umsetzung des ganzheitlichen Anspruchs im Alltag erst tragfähig macht.
Fragen Sie gezielt nach Wenn Sie einen Pflegedienst vergleichen, fragen Sie konkret: Habe ich eine feste Bezugspflegekraft, und wer vertritt sie im Urlaubs- oder Krankheitsfall? Ein klares, verbindliches Konzept dafür ist ein starkes Zeichen für ganzheitlich orientierte Arbeit.
Ganzheitliche Pflege im ambulanten Alltag: So sieht Umsetzung aus
Von der ersten Beratung bis zur regelmäßigen Überprüfung folgt gute häusliche Pflege einem nachvollziehbaren Ablauf.
Am Anfang steht die Erstberatung, idealerweise dort, wo die Pflege stattfinden wird: in der eigenen Wohnung. Wir bieten diese Hausbesuche zur Beratung auch bereits im Krankenhaus an, bevor jemand entlassen wird. So lässt sich der Übergang von der Frankfurter Klinik nach Hause frühzeitig und ohne Versorgungslücke planen.

Aus der Beratung entsteht die individuelle Pflegeplanung nach dem AEDL-Modell. Sie ist kein starres Dokument, sondern wird in regelmäßiger Evaluation überprüft und angepasst, wenn sich der Zustand oder die Wünsche ändern. Die Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management empfiehlt genau diesen systematischen Ablauf mit strukturierten Phasen von der Bedarfseinschätzung über die Koordination bis zur Evaluation (Onlinepflegeakademie).
- Erstberatung und Kennenlernen: Hausbesuch zu Hause oder in der Klinik, Erfassung der Situation und der Wünsche.
- Bedarfseinschätzung: Betrachtung aller relevanten Lebensbereiche nach dem AEDL-Modell.
- Pflegeplanung: Festlegung konkreter Maßnahmen, Ziele und Zuständigkeiten mit fester Bezugspflegekraft.
- Durchführung: Regelmäßige Versorgung mit Grund- und Behandlungspflege, abgestimmt auf den Tagesrhythmus.
- Einbindung der Angehörigen: Beratung, Anleitung und Abstimmung, damit alle an einem Strang ziehen.
- Evaluation: Regelmäßige Überprüfung und Anpassung des Plans an die aktuelle Lage.
Die Einbindung der Angehörigen ist dabei kein Zusatz, sondern Teil des Konzepts. Familien werden beraten und angeleitet, damit sie sich sicher fühlen und nicht überfordert werden. Eine 24-Stunden-Rufbereitschaft sorgt dafür, dass auch außerhalb der geplanten Einsätze jemand erreichbar ist, gerade nachts oder am Wochenende ein entscheidender Baustein durchgängiger Versorgung.
Individuelle Betreuung heißt auch, auf persönliche Wünsche und Gewohnheiten einzugehen, von der bevorzugten Uhrzeit bis zu Sonderwünschen im Alltag. Versorgt werden Menschen in ihrer eigenen Wohnung in Frankfurt und den umliegenden Stadtteilen. Wer zuvor den passenden Pflegegrad klären möchte, findet in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Pflegegrad in Frankfurt die wichtigsten Schritte.
Vernetzung und Koordination: Wenn viele Akteure zusammenwirken
Selten kümmert sich nur eine Stelle um einen pflegebedürftigen Menschen. Gute Pflege organisiert das Zusammenspiel.
Ganzheitliche Pflege endet nicht an der Wohnungstür. Meist sind mehrere Akteure beteiligt: Hausärzte und Fachärzte, Therapeuten wie Physio- oder Ergotherapie, Sanitätshäuser für Hilfsmittel und natürlich die Angehörigen. Die Aufgabe eines guten Pflegedienstes ist es, diese Fäden zusammenzuhalten, damit niemand aneinander vorbeiarbeitet.

Diese Koordination nennt man Case Management. Ziel ist ein passender Versorgungs-Mix aus Prävention, Unterstützung und Entlastung, der genau auf die einzelne Person zugeschnitten ist. Dazu gehört auch das Wissen um regionale Angebote, damit im richtigen Moment die richtige Hilfe zur Verfügung steht.
Eine wichtige Anlaufstelle sind Pflegestützpunkte. Sie sind gesetzlich zur Netzwerkarbeit verpflichtet, um Betroffenen einen passenden Versorgungs-Mix zu organisieren (springerpflege.de). In Frankfurt lassen sich solche Beratungsangebote gut mit der Arbeit des Pflegedienstes verzahnen, damit Angehörige nicht allein recherchieren müssen.
Themenlandkarte: Was rund um ganzheitliche Pflege wichtig wird
| Thema | Warum es dazugehört | Wo es andockt |
|---|---|---|
| Pflegegrade | Bestimmen Anspruch und Höhe der Leistungen | Grundlage jeder Pflegeplanung |
| Verhinderungspflege | Entlastung pflegender Angehöriger bei Ausfall | Teil des Versorgungs-Mix |
| Prävention & Sturzprophylaxe | Erhält Selbstständigkeit und beugt Krisen vor | Bestandteil der Pflegeplanung |
| Behandlungspflege | Medizinische Leistungen auf ärztliche Anordnung | Enge Abstimmung mit Ärzten |
| Beratung & Pflegestützpunkte | Orientierung im System und bei Finanzierung | Vor und während der Versorgung |
So verstanden ist der Pflegedienst nicht nur Dienstleister für einzelne Handgriffe, sondern zentrale Schaltstelle. Er erkennt Bedarfe frühzeitig, berät die Familie und koordiniert die Versorgung, statt erst einzugreifen, wenn eine Krise bereits eingetreten ist.
Digitalisierung und aktuelle Entwicklungen in der ganzheitlichen Pflege
Technik ersetzt keine Zuwendung, kann aber Zeit dafür schaffen. Diese Neuerungen prägen die häusliche Pflege gerade.
Digitale Pflegeanwendungen (DiPA) unterstützen die häusliche Versorgung als Erinnerungs-App, Dokumentationshilfe oder Kommunikationstool. Sie erleichtern die Zusammenarbeit zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und dem Pflegedienst. Für Nutzung und Anleitung sind Zuschüsse vorgesehen (Draco). Der Nutzen für Angehörige: mehr Transparenz und weniger Informationslücken.
Seit Juli 2025 ist die Anbindung ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur gesetzlich verpflichtend, um Kommunikation und Dokumentation im Gesundheitswesen digital zu vernetzen (CGM). Für Sie als Betroffene bedeutet das: Informationen zwischen Arzt, Klinik und Pflegedienst lassen sich schneller und sicherer austauschen.
Ein weiterer Baustein ist die ePA-fähige Dokumentation, die seit 2026 vorgeschrieben ist. Sie soll Doppelerfassungen reduzieren und die Abstimmung erleichtern. Wichtig bleibt dabei der Grundsatz des Deutschen Pflegerats: Technik soll Beziehungszeit stärken, nicht ersetzen.
Das für 2026 geplante BEEP-Gesetz (Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege) soll Bürokratie in der häuslichen Pflege abbauen. Ambulante Pflegefachkräfte dürfen dann eigenständig über Präventionsangebote wie Ernährungsberatung oder Sturzprophylaxe informieren. Das passt genau zum ganzheitlichen Anspruch, weil es Pflegekräften mehr Spielraum gibt, frühzeitig und beratend tätig zu werden.
Den richtigen Pflegedienst für ganzheitliche Betreuung finden
Woran erkennen Sie, ob ein Pflegedienst wirklich ganzheitlich arbeitet und nicht nur damit wirbt? Diese Kriterien helfen bei der Entscheidung.
Nicht jeder Dienst, der ganzheitlich verspricht, setzt es auch um. Achten Sie auf Substanz: ein dokumentiertes Pflegekonzept, Erfahrung, feste Bezugspflegekräfte und eine verlässliche Erreichbarkeit. Wir sind seit über 20 Jahren als Familienunternehmen in zweiter Generation in Frankfurt tätig und arbeiten durchgängig nach dem ganzheitlichen Konzept von Monika Krohwinkel.
- Pflegekonzept: Gibt es ein nachvollziehbares, dokumentiertes Konzept, etwa nach dem AEDL-Modell?
- Bezugspflege: Bekommen Sie eine feste verantwortliche Pflegekraft mit klarer Vertretungsregelung?
- Erreichbarkeit: Ist eine 24-Stunden-Rufbereitschaft gesichert, auch nachts und am Wochenende?
- Beratung: Werden Hausbesuche zur Beratung angeboten, auch im Krankenhaus vor der Entlassung?
- Individualität: Wird auf persönliche Wünsche und Gewohnheiten eingegangen, statt Standardabläufe abzuspulen?
- Qualität: Gibt es Qualitätsnachweise und eine offene Kommunikation mit Angehörigen?
Ein Hinweis am Rande zur Qualität: Für Pflegeeinrichtungen mit nachweislich hoher Qualität wurden die Prüfintervalle des Medizinischen Dienstes von jährlich auf alle zwei Jahre verlängert, eine Regelung, die erstmals auch für ambulante Dienste gilt. Gute Qualität zahlt sich also auch strukturell aus.
Der einfachste Einstieg ist ein kostenloses Beratungsgespräch. Dabei klären sich viele Fragen von selbst, und Sie bekommen ein Gefühl dafür, ob die Chemie stimmt. Lernen Sie unser Team kennen oder nehmen Sie direkt über die Kontaktseite Verbindung auf, telefonisch unter 069 – 77 03 38 62.

Ihr Weg zur ganzheitlichen häuslichen Versorgung
Orientierung
- [ ] Pflegebedarf im Alltag beobachten und notieren, was noch selbst gelingt und wo Hilfe fehlt
- [ ] Pflegegrad prüfen oder beantragen, um Ansprüche und Leistungen zu klären
- [ ] Beratungsangebote und Pflegestützpunkte in Frankfurt für einen Überblick nutzen
Auswahl des Pflegedienstes
- [ ] Nach dokumentiertem Pflegekonzept und Erfahrung fragen
- [ ] Klären, ob eine feste Bezugspflegekraft und Vertretungsregelung besteht
- [ ] 24-Stunden-Rufbereitschaft und Erreichbarkeit prüfen
- [ ] Kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren, idealerweise zu Hause
Start und Planung
- [ ] Erstberatung und Bedarfseinschätzung nach dem AEDL-Modell durchführen lassen
- [ ] Persönliche Wünsche, Gewohnheiten und Tagesrhythmus benennen
- [ ] Angehörige in Planung und Aufgaben einbinden
- [ ] Individuellen Pflegeplan mit Zielen und Zuständigkeiten festlegen
Laufende Versorgung
- [ ] Regelmäßige Evaluation und Anpassung des Plans einfordern
- [ ] Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und Hilfsmittelversorgern abstimmen
- [ ] Bei Veränderungen frühzeitig die Bezugspflegekraft informieren
Tipp: Speichern Sie diese Checkliste als Screenshot!
Fazit: Ganzheitliche Pflege sieht den Menschen, nicht nur die Diagnose
Ganzheitliche Pflege ist kein Werbebegriff, sondern eine Haltung, die sich in konkreter Struktur und Kontinuität zeigt. Sie sieht den Menschen mit seiner Geschichte, seinen Beziehungen und seinen Wünschen, nicht nur die Diagnose. Wer bei der Auswahl auf ein klares Konzept, feste Bezugspflege und echte Erreichbarkeit achtet, findet eine Versorgung, die Lebensqualität und Selbstständigkeit stärkt.
Ihre nächsten Schritte:
- Pflegegrad prüfen oder beantragen, um die Finanzierung zu klären
- Kriterien für einen ganzheitlich arbeitenden Pflegedienst mit der Checkliste abgleichen
- Kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren, gerne zu Hause in Frankfurt
Rufen Sie uns an unter 069 – 77 03 38 62 oder schreiben Sie uns, wir beraten Sie persönlich und unverbindlich.




